Theatergruppe Gerstungen e.V.
Guten Tag .. und Hallo zusammen,

wir begrüßen Sie herzlich auf der Homepage der Theatergruppe Gerstungen e.V.
So ganz allmählich werden die Seiten wieder mit Leben gefüllt...trotz alledem können wir Ihnen schon einige Informationen liefern ..denn es geht weiter.. 2016 .. freuen Sie sich mit uns...der Sommer mag kommen...

 

Interview mit Genia Trieschmann zur Inszenierung der Komödie

"Des Gärtners Hund"

 

Unsere Leser möchten Sie gern etwas näher kennen lernen!

Meine Heimatstadt ist Odessa, gelegen im Süden der Ukraine am Schwarzen Meer. Sie ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt, besonders geprägt durch Einrichtungen der Bildung und Kultur. Früher gehörte sie zur Sowjetunion. Dort verbrachte ich meine Kinder- und Jugendjahre und absolvierte ein Studium für "Schauspiel und Regie". 1990 kam ich nach Deutschland und lebte 20 Jahre in Freiburg, wo ich an verschiedenen Theatern tätig war. Seit 4 Jahren wohne ich in Heringen gemeinsam mit meinem Ehemann. Ich besitze ein Diplom als Musiklehrerin für Klavier, bin Körpersprachetrainerin und betätige mich derzeit in der Krankenpflege als Krankenschwester. Ich habe einen 24 - jährigen Sohn, der in diesem Jahr die Ausbildung zum professionellen Bühnentänzer und Choreografen erfolgreich beendete.

Warum haben Sie Kontakt zur Theatergruppe Gerstungen aufgenommen?

Von der Theatergruppe Gerstungen und ihren niveauvollen Aufführungen der unterschiedlichsten Theaterstücke hatte ich schon gehört. Außerdem wurde in der Presse darüber berichtet. Der Gedanke, Kontakt aufzunehmen war schon da, aber ich musste mich erst einmal in der neuen Gegend einleben. Nun wollte es der Zufall, dass ich zunächst Dr. Valentin Barta und etwas später seine Frau Jana Freiberg, die Vorsitzende der Theatergruppe, kennenlernte und so konnte ich mein Anliegen unmittelbar vortragen. Wir waren uns sehr schnell einig und ich wurde herzlich von den Theaterleuten aufgenommen.

  

              

 v. l.: die beiden Regisseurinnen                                             Lisa Stützel als "Fabio" mit Regisseurin Genia

Jana Freiberg und Genia Trieschmann            

  

Sie inszenieren von Lope de Vega "Des Gärtners Hund". Was verbindet sie mit dem Autor des Stückes?

 Sehr viel! Es war das erste Stück, das ich nach meinem Studium auf die russische Bühne gebracht habe. Ich dachte, dass es nach so vielen Jahren ein guter Start wäre für das Theaterleben in unserer Region. Außerdem gefiel mir die hervorragende Übersetzung ins Deutsche durch Siegrid Funke sehr gut.

Warum haben Sie gerade dieses Stück ausgewählt?

Dieses Stück behandelt die ewigen Themen, die immer modern bleiben und jeden von uns früher oder später berühren, wie Liebe, Eifersucht, Neid, Freundschaft, Lügen, Ehrlichkeit sowie Ehre und Verantwortung. Das kam schon immer gut bei den Zuschauern an und ich hoffe, dass es auch dieses Mal nicht anders sein wird!

 

Welche Theaterstücke haben Sie außer "Des Gärtners Hund"  bisher inszeniert?

Noch in Odessa waren es: "Antigone" von Sophokles, "Carmen" von Prosper Merimee, "Mutter von Jesus" von Wolodin und "Onkel Wanja" von Anton Tschechow. In Deutschland inszenierte ich am "Galli Theater" Freiburg die Märchen: "Hänsel und Gretel", "Dornröschen", "Aschenputtel" und außerdem "Eheurlaub" von Johannes Galli.

 

Warum haben Sie fast alle Rollen mit Jugendlichen der Theatergruppe besetzt?

Die Jugendlichen mit ihrer offenen Emotionalität und Energie, mit frischem und nicht konservativem Blick auf die zwischenmenschlichen Beziehungen schienen mir als Besetzung des Stückes besonders gut geeignet.

 

Welche Anforderungen stellen Sie an die jugendlichen Darsteller?

Die Anforderungen sind sehr hoch. Die Darsteller sollen authentisch, emotional und vertrauenswürdig auf der Bühne agieren, in einer Epoche, die man nur von Kostümfilmen und dem Geschichtsunterricht her kennt. Auch ist die Sprache des Stückes nicht alltäglich. Das sind Herausforderungen, die die Arbeit umso spannender machen.

 

Wie ist die Zusammenarbeit mit Jana Freiberg?

Mit Jana Freiberg lässt es sich wunderbar arbeiten. Durch ihre Erfahrungen in der Theaterarbeit steht sie uns mit Rat und Tat stets zur Seite. Das betrifft gegenwärtig vor allem die Proben mit den Darstellern. Ich bin unendlich froh sie kennengelernt zu haben!

 

Gibt es schon konkrete Vorstellungen zum Bühnenbild und den Kostümen?

Ja, die gibt es schon. Aber da möchte ich nicht vorgreifen, denn eine gewisse Spannung und Überraschung sollte durchaus sein.

 

Wir bedanken uns für die Beantwortung der Fragen und wünschen viel Erfolg mit "Des Gärtners Hund".

Das Interview führte Dieter von Reeken von der Theatergruppe Gerstungen.

Foto: Erwin Platzdasch



Das Theater geht weiter - mal ernst und mal heiter

 

So könnte auch der Grundtenor für die neuen Projekte der Theatergruppe Gerstungen im Jahre 2016 lauten. Nach einer einjährigen Spielpause melden wir uns zurück, um kund zu tun, es tut sich etwas. Das Theaterspielen geht weiter und die Probenarbeit hat bereits begonnen. Allerdings sind nicht solche großen Aufführungen wie "Ein Sommernachtstraum" im Jubiläumsjahr 2014 geplant. Es geht auch kleiner, gediegener, aber genau so anspruchsvoll, um die Zuschauer zu erreichen. Dabei bilden Ernstes und Heiteres keinen Widerspruch, sondern eine interessante Symbiose. Schließlich kann der Zuschauer selbst entscheiden, was er gerne sehen möchte.

Die Macher der Theatergruppe bieten zwei Inszenierungen an und zwar: "Seelenvögel" unter der Regie von Jana Freiberg sowie die Komödie "Des Gärtners Hund" unter der Regie von Genia Trieschmann. Für die Aufführungen werden zwei Bühnen auf dem Gerstunger Schlosshof stehen, die der jeweiligen Handlung entsprechen.

 

Als "Seelenvögel" werden zwei Frauen in ihrer schicksalhaften Verstrickung zusammengeführt, Gudrun Ensslin, bekannt als Terroristin der RAF und real existierende Person und die Romanfigur Effi Briest des Schriftstellers Theodor Fontane. Die Handlung hat einen ernsten Hintergrund, ist provokant, chaotisch und dennoch modern angelegt.

 Der heitere Part der Inszenierungen ist "Des Gärtners Hund" von Lope de Vega. Es handelt sich dabei um eine romantische Liebeskomödie im italienischen Stil. Sie ist für die Erwachsenen gedacht, obwohl die Rollen von Jugendlichen der Theatergruppe verkörpert werden. In Vorbereitung auf die Aufführungen werden weitere erläuternde Beiträge in der "Neuen Werra - Zeitung" und auf unserer Internetseite zu lesen sein.

Bis bald und bleiben Sie schön neugierig!

Dieter von Reeken

 

Es beginnt mit dem ersten Wort

Weitere Wörter werden angefügt und bilden ganze Sätze. Daraus entstehen Gedichte, Erzählungen, Romane, Dramen oder Komödien. Je besser die Autoren ihr Handwerkszeug beherrschen, umso erfolgreicher sind sie, wie sich sowohl bei der deutschen Schriftstellerin Christine Brückner als auch dem spanischen Schriftsteller und Dramatiker Lope de Vega zeigt.

Warum werden gerade diese Autoren von uns besonders hervorgehoben? Sie sind gewissermaßen die geistigen Eltern für die beiden Inszenierungen der Theatergruppe: "Seelenvögel" (Regie Jana Freiberg) und "Des Gärtners Hund" (Regie Genia Trieschmann) während des diesjährigen Theatersommers in der Zeit vom 11.06. bis 26.06.2016 an den jeweiligen Wochenenden im Schlosshof.

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Interview mit Jana Freiberg zur Inszenierung der "Seelenvögel"

Du bist in Gerstungen sehr bekannt und wirst geschätzt. Was würdest du rückblickend zu deiner Person sagen?

Gerstungen ist der Ort meiner Kindheit und Jugend. Wenn ich mit unserem kleinen Sohn über die mir schon lange bekannten Straßen gehe und an den Häuserzeilen meiner Kindheit vorbeistreife, fühle ich mich zu Hause. Dieses verwurzelte Gefühl versuche ich auch Maximilian zu vermitteln. Darüber hinaus gibt es hier besondere, biographische Menschen, mit denen man lebt und denen man begegnet auf die verschiedenste Weise. Meine alten Lehrer beispielsweise, mit denen ich schon über 10 Jahre ein Hobby teilen darf, die Erzieherinnen Maximilians, mit denen meine Mutter schon zusammen arbeitete und nicht zuletzt die Musiker meines Mannes, die schon häufig kulturelle Höhepunkte bei wichtigen Familienfeiern boten. Eine Möglichkeit der Begegnung mit Gleichklingenden bietet auch und insbesondere das Theater. Die Theatermacher und die Theaterbesucher bilden dabei eine große Familie. 22 Jahre Theaterkunst in der Werraaue, einer ehemaligen Zonenrandgemeinde, einem thüringischen Provinzdorf, ist schon etwas Außergewöhnliches und lebt von Begegnungen der besonderen Art.

Deine Figuren entnimmst du dem Buch von Christine Brückner “Wenn du geredet hättest Desdemona“. Warum gerade Gudrun Ensslin und Effi Briest?

Der Reiz liegt am scheinbar biografischen Spagat, den diese beiden Frauengeschichten bieten. Die eine, Gudrun Ensslin, ist eine extrovertierte Frau, eine studierte Pädagogin, eine gescheiterte Geliebte, eine versagte Mutter und eine kaltblütige Terroristin. Sie ist real existent und am Leben gescheitert. Daneben die fiktive, aus Theodor Fontanes Roman stammende Effi Briest, eine Kunstfigur, die introvertiert, kindlich naiv, romantisch verklärt und bodenlos erscheint, aber auch als Frau, Geliebte und Mutter ebenfalls am Leben scheitert. Also zwei ungleiche Gestalten, die doch so viel Gestaltendes gemeinsam haben. Es sind zwei Frauen, die eins verbindet: ihr Scheitern an den Konventionen des Lebens. Somit betrachtet bieten beide Lebensgeschichten den spannenden Rahmen für ein gesellschaftskritisches abendfüllendes Stück.

Du schreibst das Konzept selbst. Wie verbindest du die beiden Kapitel des Buches miteinander?

Die beiden Texte nebeneinander betrachtet haben sehr viel Ähnliches und Verbindendes an Inhalten, aber auch hinsichtlich des Aufbaus, mit der Einleitung in die Lebensgeschichten, dem intensivierenden Hauptteil und dem anklingenden, lebensverneinenden Abschied von den beiden Figuren, so dass es sich in der Verarbeitung sehr einfach gestaltete. Wir gehen sogar soweit, Gudrun die Texte von Effi und Effi die Texte Gudruns in den Mund zu legen. Auch Parolen oder Erkenntnisse werden gemeinsam formuliert. Dadurch erfährt der Zuhörer wieviel spannende, dramatische Ähnlichkeit beide Frauen verbindet.


Was bedeutet der Titel „Seelenvögel“? Wie werden die wechselseitigen Beziehungen und Konflikte in Szene gesetzt?


Anfangs war die Seele ein Hauch. Sie war Lebensatem, den Gott in Adams Nase blies. Sie hatte etwas Urtümliches und lange flatterte sie als Nachtvogel über die Gräber der Toten. Beim Tod, sagt man, verlässt sie den Leib. Mit dem Tod Ensslins und Briests beginnt unser Stück. Beide gemeinsam verwoben, wohnen sie in einem riesigen goldenen Käfig. Zwei Menschen, die scheinbar alles haben, aber doch Gefangene sind. Gefangene der Lebensmomente zwischen Kindheit , Erwachsenwerden und Tod. Und immer wieder ein einfallendes Sterben im Lebenszyklus. Durch moralische Verquickungen geprägtes Kindsein, das von überautoritären Mentoren geprägte Heranwachsen und das wenig eigenverantwortliche Reflektieren eines Erwachsenen, schafft ein seelisches Ratensterben. Und schon in der Kindheit beginnt der seelische Tod. Darum betreten, von Statisten dargestellte Seelenvögel, den Käfig. Es sind tote Menschen in Vogelgestalten, es sind Seelentote. Sie flattern zwar nicht mehr, aber geistern den Darstellern vor den Füssen, auf den Möbeln und vor den Augen herum. Es werden immer mehr und somit entsteht eine räumliche und psychische Enge. Sie begrenzt den Akteuren den Spielraum und stellt den pathologischen Verlauf der Seelenlandschaft der Hauptfiguren dar. Es gibt noch weitere Vogelsymbole, die dieses seelische Sterben abstrahieren sollen. In seinem Roman "Effi Briest" setzt Theodor Fontane das stilistische Mittel des Briefes häufig ein. Bei uns sind es tote Brieftauben. Auch hat Effi, für ihren inneren Halt sorgend, ein Federkissen, an dem sie sich festhält. Ein Übergangsobjekt, das ihr eine psychische Sicherheit bietet und das im Laufe des Stückes explodiert wie eine RAF-Bombe. Federn verteilen sich über die ganze Bühnenlandschaft. Geteert und gefedert, mit Schuld und Todesangst beladen, spielen die Schauspielerinnen weiter, sich immer mehr der kleinen lebendigen Taube, ihrer Mitbewohnerin, bewusst zu werden. Die Taube sitzt in ihrem eigenen kleinen Vogelkäfig am Rande des Bühnenbildes. Was mit ihr passiert und wie die beiden Vogelfrauen mit ihr umgehen bzw. abrechnen, können Sie in den Veranstaltungen selber beobachten. Herzliche Einladung!

Warum ist der Ort der Handlung ein goldener Käfig und keine Gefängniszelle?


Der goldene Käfig knüpft an das Seelenvogel-Thema an. Die Frage nach dem Gefängnis in diesem Zusammenhang ist berechtigt. Es musste sich auf eine solche Thematik ausweiten, da Gudrun Ensslin von 1972 bis 1977 im eigens eingerichteten Hochsicherheitstrakt der JVA Stuttgart-Stammheim inhaftiert war. Das Goldene des Käfigs assoziiert sich durch Effi Briest. Eine träumerische Jugendliche, die von ihrem erwachsenen, völlig unempathischen Ehemann Baron von Instetten in einem hinterpommerschen Landhaus gefangen gehalten wurde, wie ein Vogel im Käfig. Nein, es ist kein Denkmal für Ensslin und Briest. Es ist eine Todeszone. Ein Raum, zwar schön eingerichtet mit Jugendstilmöbeln, aber gefährlich pathologisch. Es ist das, was Knast und Unfreiheit - eigene oder verordnete - aus Menschen macht. Das Dissoziale, Manipulative, Gewalttätige, Homoerotische, Sehnsüchtige, Grausame und nicht zuletzt die Frage nach der Schuld, werden den Zuschauer angreifen, ergreifen und begreifen lassen.


Wie willst du die Handlung für die Zuschauer verständlich machen? Gibt es Bezüge zur Gegenwart und was sollen die Zuschauer erkennen?

Wer hat Schuld? Das ist hier die große Frage! Die Gesellschaft? Unsere Lebensmentoren? Die Lehrer? Die Eltern? Der Pfarrer? Der Partner? Die Kinder? Oder doch ich ganz allein? Um diese Thematik dreht sich vieles in dem Stück „Seelenvögel“. Die Antwort auf diese Frage sollte sich der Zuschauer lieber selber geben. Und indem er das tut, taucht er ein in seine Welt und hinterfragt sich und seine Lebensgeschichte. Vielleicht nach den Konventionen, die ihn gefangen halten, an denen er vielleicht schon mal zerbrochen ist oder von denen er sich befreien konnte. Die Summe der Seelenvögel unseres eigenen Lebens kann jeder für sich aufrechnen, ob sie nun tot oder lebendig sind. Für Gudrun und Effi ändert sich nichts. Die eine hat sich am 18.10.1977 mit einem Lautsprecherkabel im kollektiven Selbstmord der RAF in ihrer Stammheimer Zelle erhängt. Die andere starb, von Ängsten, Wahn und Depressionen gejagt, am gebrochen Herzen im Haus ihrer Eltern.

Wir bedanken uns bei der Regisseurin Jana Freiberg für die Beantwortung der Fragen und wünschen viel Erfolg bei der Inszenierung und Aufführung des Stückes. Die Fragen stellte Dieter von Reeken von der Theatergruppe Gerstungen

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Hier einige bibliographische Angaben zu Christine Brückner: (geb. 10.12.1921 in Schmillinghausen in Hessen, gest. 21.12.1996 in Kassel) wurde als Tochter des Pfarrers Carl Emde und seiner Frau Clotilde geboren. Nach dem Abitur wechselte sie häufig Wohnort und Beruf, lebte aber viele Jahre in Kassel. In Stuttgart absolvierte sie das Examen zur Diplombibliothekarin und studierte in Marburg Volkswirtschaft, Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Psychologie. Von 1948 bis 1958 war sie mit dem Industriegestalter Werner Brückner (1920 - 1977) verheiratet. Mit ihrem zweiten Mann und Schriftstellerkollegen Otto Heinrich Kühner (1921 - 1996) lebte und arbeitete sie ab 1967 zusammen. Beide gründeten 1984 die Brückner - Kühner - Stiftung, die seit 1985 den Kassler Literaturpreis für grotesken Humor vergibt. Die 20 - bändige Werkausgabe von Christine Brückner enthält zahlreiche Erzählungen und Romane, Kinder- und Jugendbücher, Texte der Herausgeber sowie sonstige Schriften.

Zu den größten Erfolgen zählen die beiden Romane "Jauche und Levkojen" (1975), "Nirgendwo ist Poenichen" (1977) sowie das Buch "Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen" (1983).

Darin kommen 11 Frauen zu Wort mit Reden, die öffentlich so nie gehalten worden wären.     Zu ihnen gehören Christiane von Goethe, Desdemona, Katherina Luther, Effi Briest, Gudrun Ensslin u.a. Die beiden zuletzt genannten Frauen sind allgemein bekannt, die eine als Romanfigur des Schriftstellers Theodor Fontane und die andere als RAF - Terroristin. In unserer Inszenierung führt eine schicksalhafte Verstrickung die beiden Frauen zusammen und drängt nach einer Lösung. Sie sind die "Seelenvögel". Das ist allerdings eine Metapher, was an anderer Stelle von Regisseurin Jana Freiberg noch erläutert werden soll.

 Dieter von Reeken



 

Einmal Theaterstatist sein – wir erwarten Sie!

 

In den zurückliegenden 20 Jahren lebten viele unserer Stücke von und mit (mehr oder weniger) „sprachlosen“ Statisten. Es sei z. B. an den „Zeitgeist“ im Jahr 2000 erinnert, als plötzlich in der Gerstunger Kirche, auf Straßen und Plätzen wieder historisches Leben herrschte. Und so suchen wir auch noch für unsere aktuelle Inszenierungen  weibliche und männliche Statisten aller Altersgruppen, die unseren Stücken zukünftig Ausdrucksstärke verleihen sollen.

 

2012 füllten u.a. viele Statisten den Schlosshof

 

Den Kartenvorverkauf finden Sie hier...  Kartenvorverkauf

übrigens... wir freuen uns natürlich weiterhin über Gästebucheintragungen.. einfach mal klicken...  Gästebuch

 

so...Sie sind neugierig geworden auf das unterhaltsame Treiben vor und hinter den Kulissen?

Dann melden Sie sich bitte bei uns, auch wenn es Ihnen durch Schichtarbeit oder andere Umstände nicht möglich sein wird, bei allen Vorstellungen mitzuwirken. Die Statistenszenen werden variabel besetzbar sein.

Kontakt:

Jana Freiberg: Tel.: 036922 - 80 60 1

Heike Eimer:   Tel.: 036922 - 245 24 (dienstl.) oder 06621 40 94 21 4 (privat)

 

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